MINT-Freude am Entdecken
Projektwoche an der Georg-Asmussen-Schule begeistert junge Forscherinnen und Forscher
Gelting – Vom 16. bis 20. Februar drehte sich an der Georg-Asmussen-Schule alles um Neugier, Experimentierfreude und Forschergeist. Unter dem Motto „MINT – Freude am Entdecken“ tauchten 119 Grundschulkinder ein in die Welt von Physik, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Eine Woche lang wurde gebaut, getestet, programmiert, gemessen und gestaunt.
Möglich wurde dieses vielseitige Angebot durch die finanzielle Unterstützung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, die sowohl Materialien als auch den gemeinsamen Ausflug in die Phänomenta förderte.
Insgesamt standen 13 Projekte zur Auswahl, aus denen die Kinder täglich neu wählen konnten. So entstanden Fahrzeuge und Maschinen, tragfähige Brücken sowie beeindruckende Kettenreaktionen durch das Schulgebäude. Papierflieger wurden auf ihre Flugeigenschaften getestet, Experimente mit Luft und Wasser machten physikalische Kräfte sichtbar, und in der Magnetismuswerkstatt wurden unsichtbare Kräfte erforscht.
Auch chemische Versuche standen auf dem Programm: Beim Herstellen von Schleim, Badebomben oder kleinen Lavalampen beobachteten die Kinder spannende Reaktionen. Erste Erfahrungen im Programmieren sammelten sie mit kleinen Robotern in Form einer Biene, sogenannten Bee-Bots, die dank der Förderung neu angeschafft werden konnten.
Ein besonderes Klangerlebnis bot der Besuch der Orgel in der St.-Katharinen-Kirche, bei dem die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie durch schwingende Luft Töne entstehen. Kreativ und handwerklich wurde es beim Bau einer Wichtelwelt im Gemeindehaus. Unter der Leitung von Jugendpflegerin Anna With entstanden aus Naturmaterialien fantasievolle Häuser und Landschaften, die im Frühjahr im Nordschauwald aufgebaut werden sollen.
Natur hautnah erlebten die Kinder außerdem in der Integrierten Station der Geltinger Birk. Die dortigen FÖJ‘ler führten durch die Ausstellung und gestalteten ein abwechslungsreiches Programm rund um heimische Tiere und Lebensräume.
Einblick in den 3D-Druck gewinnen und eigene Stop-Motion Filme produzieren. Dieses Angebot fand in der Gemeinschaftsschule Sterup statt und wurde von dortigen Schülerinnen und Schülern kompetent angeleitet.
Ein Gemeinschaftserlebnis bildete der Besuch der Phänomenta in Flensburg. An interaktiven Stationen experimentierten die Kinder zu Themen wie Licht, Bewegung, Schwerkraft und Wahrnehmung und konnten viele Inhalte der Projektwoche vertiefen.
Die Woche zeigte eindrucksvoll: Wenn Kinder selbst forschen dürfen, wachsen Neugier, Teamgeist und Begeisterung für Naturwissenschaften gleichermaßen.